Konzeption

Emotionen eines Kindes

All diese Äußerungen oder Gedanken, kann ein Kind haben, bevor es in den Kindergarten kommt.

Aber jedes Kind ist anders und so nehmen wir es auch an. Jedes Kind möchte beachtet, anerkannt und geliebt werden.

Wir Erzieherinnen und die Eltern haben tagtäglich die Möglichkeit, das Kind auf irgendeine Weise die Aufmerksamkeit entgegenzubringen, die es braucht, um ein gesundes Selbstwertgefühl zu entwickeln.

Um die Anfangszeit etwas leichter zu gestalten, haben die Kinder die Möglichkeit einen Kennenlernnachmittag/Schnuppertag in der Kindertagesstätte zu erleben. Dadurch entsteht schon ein kleiner Einblick, der die Vorfreude stärkt. Am ersten Kindergartentag haben die Erzieherinnen Zeit für jedes einzelne Kind, da nicht alle „Neuen“ an einem Tag kommen. So fällt es dem Kind leichter sich in der Gruppe zurechtzufinden. Auch die anderen Kinder helfen beim Neueinstieg mit, indem sie den 'Neuen', die Gruppe zeigen. Manchmal kann es auch vorkommen, dass ein Kind lieber mit nach Hause möchte. Dies kann die verschiedensten Ursachen haben. Man darf nicht vergessen, dass es für viele Kinder das „erste“ Mal ohne Mama ist. Oder es ist einfach unsicher oder ängstlich. Wir haben immer ein offenes Ohr für Ihre Fragen und werden sicherlich gemeinsam eine Lösung finden.

Pädagogische und konzeptionelle Inhalte

Altersübergreifende Gruppe

Kinder unter drei Jahren haben die Möglichkeit die St. Marien Kindertagesstätte in Rastdorf zu besuchen.

Besondere Ziele und Schwerpunkte

Wir legen Wert auf ein ausführliches Aufnahmegespräch mit den Eltern. Eine langsame und individuelle Ablösephase von der bisherigen Bezugsperson ist für das Kind am Anfang sehr wichtig. Die Vorgehensweise und der Ablauf in der ersten Kennenlernphase wird in Zusammenarbeit mit den Eltern durchgeführt.

  • Erster Tag: 30 Min. mit der Bezugsperson
  • Zweiter Tag: 60 Min. mit der Bezugsperson
  • Dritter Tag: 1 Std. davon 30 Min. ohne Bezugsperson. (Person bleibt in der Kita)
  • Vierter Tag: nach individueller Absprache

  • Die individuelle Eingewöhnungszeit kann bis zu 2 Wochen sein.
  • Auf die Bedürfnisse und Wünsche des Kindes legen wir sehr viel Wert. Damit wir eine stabile Beziehungsebene aufbauen können. Deshalb schildern Sie uns bitte, beim Aufnahmegespräch die Vorlieben und Interessen ihres Kindes.
  • Nur so können wir Ihr Kind besser einschätzen und helfen bei der Ablösephase.
  • Wir möchten Ihr Kind langsam auf eine einfühlsame und liebevolle Art von der Bezugsperson ablösen. Dabei ist sehr viel Einfühlungsvermögen erforderlich.
  • Durch unsere pädagogischen Inhalte werden wir Ihr Kind nach und nach an das Freispiel in der Gruppe gewöhnen.
  • Für viele Kinder bedeutet der Kindergartenbesuch auch gleichzeitig die erste Trennung von der häuslichen Bezugsperson.
  • Ihr Kind sieht viele Kinder, ist in einer fremden Umgebung und lernt eine neue Bezugsperson kennen.
  • Sie, liebe Eltern sind und bleiben immer die wichtigsten Personen für ihr Kind.
  • Grundsätzlich gilt: Vom Kind verabschieden und mittags pünktlich wieder abholen. (wegen Vertrauen)

Sauberkeitserziehung

Viele Eltern sind überrascht, wenn Sie spüren, dass Windeln für uns kein Problem sind.

Unsere Erfahrungen zeigen, dass sich Kinder, die mit Windeln zu uns kommen, sehr schnell für die (Kinder-) Toiletten interessieren und ohne Druck sauber werden. (Es werden auch Absprachen mit den Eltern getroffen, z.B. Wechselwäsche oder Pampers mitgeben.)

Wir übernehmen aber nicht die Verantwortung dafür, dass ein Kind innerhalb eines Zeitrahmens sauber ist.

Ein Tag bei uns in der Kita

Der Tagesablauf besteht aus immer wiederkehrenden Elementen. Er bietet den Kindern Sicherheit und Orientierung.

Wichtig ist uns, dass er so flexibel gestaltet wird, dass Raum für spontane Aktionen bleibt.

Ab 7.30 Uhr kommen die ersten Kinder und werden von uns begrüßt. Der Morgen beginnt mit dem Freispiel.

Damit die Kinder genügend Zeit zum intensiven Spielen haben, sollten sie bis spätestens 8.30 Uhr im Kindergarten sein.

In den verschiedenen Spielbereichen können die Kinder aus dem vorhandenen Angebot an Spielsachen und Spielmöglichkeiten auswählen. Sie entscheiden selbst, mit wem und wie lange sie spielen möchten. Während des Freispiels besteht die Möglichkeit, bis 10.30 Uhr am Frühstückstisch in der Gruppe zu frühstücken.

Gelegentlich findet in der Gruppe ein gemeinsames Frühstück statt (z.B. bei den Geburtstagen u. ä.). Außerdem können die Kinder an einem Freispielangebot teilnehmen. Unter Anleitung und gegebenenfalls mit Hilfestellung der Erzieherin wird je nach Thema und Anlass gebastelt, gestickt, experimentiert, gekocht, gebacken... . Um 10.45 Uhr räumen wir gemeinsam auf. Danach ziehen sich die Kinder selbstständig oder mit Hilfestellung an, um auf den Spielplatz zu gehen. Bei fast jedem Wetter können die Kinder im Freien rutschen, klettern, schaukeln und toben. Bei der Vierstundenbetreuung findet gegen 11.30 Uhr unser Abschluss im Rahmen eines Stuhlkreises statt. Ab 12.00 Uhr können die Kinder dann abgeholt werden oder werden mit dem Bus nach Hause gefahren. Bei einer Fünfstundenbetreuung gibt es noch zusätzliche Angebote (unter anderem einer Obstpause) und endet gegen 13 Uhr.

Die Zusammenarbeit mit Eltern

Eine vertrauensvolle, offene und gute Zusammenarbeit zwischen Elternhaus und Kindertagesstätte ist uns ein zentrales Anliegen.

Vertrauen und Verstehen
'Gegenseitiges Vertrauen ist wichtiger als gegenseitiges Verstehen.'
Marie von Ebner - Eschenbach

Wir schätzen einen respektvollen und freundlichen Umgang miteinander. Durch einen guten Kontakt ist es uns möglich, das Kind und seine Anliegen besser zu verstehen. Bei Fragen und Problemen bezüglich der Kindergartenarbeit wünschen wir uns, dass Eltern und Erzieher aufeinander zugehen und sich austauschen. Unsere Elternarbeit sieht wie folgt aus:

  • `Tür- und Angelgespräche´, beim Bringen und Abholen des Kindes
  • Elterngespräche nach Vereinbarung
  • Elternabende
  • Elternbriefe, Aushänge im Eingangsbereich
  • Kennlernnachmittag für die neuen Kinder und Informationsgespräche
  • Feste z.B. St. Martin, Nikolaus, Sommerfest,...
  • Elternbeirat

Die Kindertagesstätte ist eine familienergänzende Einrichtung, in der Eltern ein kontinuierliches und verlässliches Betreuungsangebot vorfinden um Beruf und Familie besser zu vereinbaren.